Muskelschmerzen: Ursachen, Symptome und Hausmittel
Muskelschmerzen
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Übersicht
Was hilft bei Muskelschmerzen?
Muskelschmerzen (Fibromyalgie) entstehen oft durch einseitige Belastungen und Fehlhaltungen, aber auch durch mentale Anspannung und Stress. Die Folgen: Neben den eigentlichen Schmerzen können Kopfschmerzen, seelische Beeinträchtigungen, Müdigkeit und Verdauungsbeschwerden hinzukommen.
Inhaltsverzeichnis
Ursachen für Muskelschmerzen →
Diese Symptome treten auf →
Kühlen oder wärmen? →
Hausmittel gegen Muskelschmerzen →
Muskelschmerzen
Ursachen für Muskelschmerzen
Die Hauptursache für Muskelschmerzen sind Fehlhaltungen, übermäßige Belastungen und Bewegungsmangel. Dabei kann Ihr Körper die betroffenen Muskeln nicht mehr in dem Maße entspannen, wie es für eine angemessene Regeneration nötig wäre.
Denken Sie dabei an ständiges Sitzen auf der Arbeit, psychischen Druck auf Ihren Schultern, gemütliches Sitzen beim Fernsehen und zu wenig Bewegung im Freien. Ihr Körper verlernt es, wie er sich richtig fortbewegt und Ihren Bewegungsapparat stützen kann.
"Muskelschmerzen können körperliche und psychische Ursachen haben."
Ihr Körper wurde geschaffen, um sich regelmäßig und abwechslungsreich zu bewegen. Die heutige Gesellschaft mit lebenserleichternden Dingen wie Internet, Lieferservices, Autos und Rolltreppen hindert Sie aber daran, Ihren natürlichen Bedürfnissen nachzukommen.
Hinzu kommen diese möglichen Ursachen:
- Depressionen
- Infektionskrankheiten
- Innere Verletzungen
- Magnesiummangel
- Medikamente
- Wechseljahre
Die Ursachen für Muskelschmerzen sind also vielfältig und bedürfen einer genauen Analyse des Ursprungs. Einseitige Bewegungen, psychischer Druck oder zu intensive Anstrengungen beim Sport können den meist dumpfen Schmerz auslösen.
Muskelschmerzen
Diese Symptome treten auf
Dumpfer Schmerz
Lang anhaltender Schmerz wird oft als drückend und dumpf erlebt. Verspannungen, Verhärtungen und verkürzte Muskeln verursachen einen Schmerz, der zwar einer Körperregion- nicht aber einem bestimmten Punkt zugeordnet werden kann.
Oft strahlt der Schmerz auch in angrenzende Regionen aus, so dass eine Lokalisierung weiter erschwert wird. Schmerzauslöser im oberen Rücken können beispielsweise nach oben ausstrahlen und Kopfschmerzen verursachen.
Stechender Schmerz
Plötzlich eintretender Schmerz ist häufig auf einen Muskelfaserriss zurückzuführen. Dabei kommt es zur Durchtrennung einer oder mehrerer Muskelfasern. Neben den akuten Schmerzen kommt es zur Schwellung und einer stark eingeschränkten Bewegungsmöglichkeit.
Muskelschmerzen
Kühlen oder wärmen?
Akute Beschwerden: Kühlen
Bei klassischen Sportverletzungen, die mit einem plötzlich auftretenden Schmerz verbunden sind, ist Kälte wichtig. Sie lindert Ihren Schmerz und hemmt die Entzündung der betroffenen Stelle.
Unter dem Einfluss von Kälte wird nahezu jeder Prozess im Körper verlangsamt: Die Aktivität entzündungsfördernder Botenstoffe wird reduziert, aus den verengten Blutgefäßen tritt weniger Flüssigkeit ins Gewebe über und Schmerzen werden als geringer empfunden, weil Ihr Nervensystem ebenfalls heruntergekühlt ist.
Mittel zum Kühlen:
- Eispackung
- Kältespray
- Nasses Tuch
Chronische Beschwerden: Wärmen
Wärme hilft Ihnen bei anhaltenden Schmerzen, indem sie die Dehnbarkeit von Sehnen und Bändern verbessert sowie die Beweglichkeit der Gelenke erhöht. Dabei sinkt die Muskelspannung und Schmerzen lassen nach.
Die Wärme bringt zudem Ihren Organismus in Schwung und sorgt dafür, dass z.B. Antikörper Ihres Immunsystems schneller zum Einsatzort gebracht werden. Schmerzauslösende Signalstoffe werden schneller abgebaut und Abfallstoffe schneller abtransportiert.
Mittel zum Wärmen:
- Bad
- Heizung
- Infrarotlampe
- Körnerkissen
- Schlammpackung
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Mehr erfahren
Muskelschmerzen
Hausmittel gegen Muskelschmerzen
Entspannungsbad (äußerlich)
Die Wärme des Wassers führt zu einer Öffnung der Blutgefäße, so dass Wirkstoffe schneller und tiefer in den schmerzenden Bereich dringen können.
Kamillentee (innerlich und äußerlich)
Die Kamille kann bei Muskelschmerzen innerlich und äußerlich angewendet werden. Sie beruhigt schmerzende Muskelpartien und wirkt dabei beruhigend sowie entkrampfend.
Legen Sie einen warmen Teebeutel auf eine kleine Stelle oder tränken Sie ein Baumwolltuch im aufgekochten Sud aus Kamillenblüten, das Sie dann großflächig auf die schmerzende Stelle legen.
Je wärmer das Tuch ist, umso tiefer kann der Wirkstoff der Kamille zu Ihrer Muskulatur gelangen.
Kurkuma (innerlich)
Der Inhaltsstoff Curcumin wirkt entzündungshemmend, indem er die Enzyme, die am Entzündungsvorgang beteiligt sind, an sich bindet. Zudem erhöht Curcumin die Menge eines antientzündlichen Proteins in Ihrem Körper.
Damit stellt Kurkuma bzw. dessen Inhaltsstoff Curcumin eine nebenwirkungsärmere Alternative zum Steroidhormon Kortison, das üblicherweise bei anhaltenden Entzündungen verwendet wird.
Sauna (äußerlich)
Auch der Gang in die Sauna ist wohltuend für Ihre verspannten und schmerzauslösenden Muskeln. Ihre Durchblutung verbessert sich und beschädigte Muskelfasern werden effizienter mit Mineralien und Spurenelementen versorgt.
Umschlag aus Cayennepfeffer (äußerlich)
Der im Pfeffer enthaltene Scharfstoff Capsaicin wirkt auf Ihre Haut entzündungshemmend und schmerzstillend. Dabei nutzt der Pfeffer den Gegenirritations-Effekt aus, der auf Ihrer Haut einen leichten Schmerz- und Wärmereiz auslöst, welcher den eigentlichen Schmerz überspielt.
Inhaltszusammenfassung
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Muskelschmerzen Hausmittel
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