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Angstzustände

Angst­zustände


Angstzustände
Angstzustände können aufgrund von mehreren Ursachen entstehen. Häufig ist ein Mangel an Vitaminen oder Mineralstoffen Grund für das Auftreten. Heilkräuter und Tees können helfen, Angstzustände zu vermeiden und die Symptome zu lindern. Auch die traditionelle chinesische Medizin (TCM) bietet Ansätze zur natürlichen Heilung.

Angstzustände

Ängstliches Mädchen Ängstliches Mädchen

Leiden Sie unter Angstzuständen?

So äußern sich Angstzustände


Unter Angstzuständen werden psychische Störungen gezählt, die eine übertriebene Angstreaktion hervorrufen, ohne dass eine tatsächliche Bedrohung stattfindet. Unterschieden wird zwischen unspezifischen Ängsten und Ängsten, die sich auf konkrete Objekte oder Situationen richten.

Ursachen für Angstzustände


Angstzustände können durch traumatisierende Erlebnisse und psychische Stressbelastungen entstehen.

Auch Störungen des vegetativen Nervensystems können Ursache für Angststörungen sein. Dabei befinden sich verschiedene Botenstoffe wie Serotonin und Noradrenalin nicht mehr im Gleichgewicht, was eine besondere Anfälligkeit für Angststörungen auslösen kann.

Im Gehirn können beim Filtern äußerer Reize Fehler in der Kommunikation mit anderen Gehirnregionen auftreten. Dies lässt Angstreaktionen vorschnell auslösen, z.B. durch ein unangemessenes Ausschütten von Stresshormonen.

Natürliche Mittel gegen Angstzustände


Diese natürlichen Mittel und Therapien helfen wirksam gegen Angstzustände und beugen der Entstehung vor. Insbesondere der Verzicht auf chemische Präparate kann ein lohnenswerter erster Schritt sein, um die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren und aufrechtzuerhalten.

Vitamine

Mineralstoffe

Heilkräuter

TCM



Vitamine bei Angstzuständen


Diese Vitamine helfen

Vitamine bei Angstzuständen


Vitamin B1
Vitamin B3
Vitamin B6
Vitamin B9
Vitamin B12

Ausführlich


Vitamin B1


Vitamin B1 sorgt für die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin und ist für die Regeneration des Nervensystems zuständig. Es repariert und erneuert geschädigte Nervenfasern nach Erkrankungen und Traumen.

Vitamin B3


Vitamin B3 hält das zentrale Nervensystem stabil und wirkt so gegen Ängste und depressive Stimmungen. Es sorgt für Entspannung und erholsamen Schlaf.

Vitamin B6


Bei Erkrankungen des Nervensystems werden Vitamin B1 und Vitamin B6 oft zusammen verabreicht. Beide Vitamine sind für die Regeneration des Nervensystems zuständig und wirken in Kombination effektiver als allein.

Vitamin B9


Vitamn B9 ist für den Abbau von Homocystein zuständig. Homocystein ist ein Stoffwechselzwischenprodukt, das mit schlechter Stimmung und Angst in Verbindung gebracht wird.

Vitamin B12


Wie die anderen B-Vitamine sorgt Vitamin B12 für die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin. Zudem repariert es geschädigte Nervenfasern im Gehirn und schützt sie vor schädlichen Substanzen.


Mineralstoffe bei Angstzuständen


Diese Mineralstoffe helfen

Mineralstoffe bei Angstzuständen


Kalzium
Magnesium
Schwefel

Ausführlich


Kalzium


Kalzium spielt eine wichtige Rolle bei der Signalübermittlung im Gehirn und hat eine entspannende Wirkung auf die Nerven. Damit wirkt es beruhigend sorgt für Ausgeglichenheit.

Magnesium


Ebenso wie Kalzium hat Magnesium eine entspannende Wirkung auf die Nerven. Ein Mangel führt zu einer verringerten Ausschüttung des Schilddrüsenhormons PTH - was wiederrum zu einem niedrigeren Kalzium Spiegel im Blut führt. Folgen können hier Angststörungen, Depressionen und Panikattacken sein.

Schwefel


Schwefel macht die Zellwände durchlässiger und verlängert die Wirksamkeit von Vitaminen. Damit ermöglicht es eine bessere Aufnahme von Nähr- und Vitalstoffen im Körper. Insbesondere im Gehirn wirkt es stimulierend und stärkt die neuronalen Verbindungen, auch dank seiner Verbindung zu einigen B-Vitaminen.


Heilkräuter bei Angstzuständen


Diese Heilkräuter helfen

Heilkräuter bei Angstzuständen


● Artischocke
● Baldrian
● Ehrenpreis
Eisenkraut
● Hopfen
Johanniskraut
Kamille
● Küchenschelle
● Mariendistel
● Melisse
● Mönchspfeffer
● Passionsblume
Rosmarin
● Wolfstrappkraut

Ausführlich


Artischocke


Die Artischocke hilft gut gegen erhöhte Leberwerte, die oft eine Folge von zu viel Stress sind.

Baldrian


Baldrian wirkt gegen Verspannungen jeglicher Art - gegen Ruhelosigkeit, Schlaflosigkeit, Angststörungen, Panikattacken, nervöse Anspannung, Kopfschmerzen, Muskelkrämpfe, Schwindel und hohen Blutdruck.

Baldrian kann auch bei Magenproblemen aufgrund von nervöser Anspannung wirken. In Kombination mit Melisse und der Passionsblume wirkt Baldrian besonders gut gegen Angststörungen.

Ehrenpreis


Diese Heilpflanze wirkt gegen nervöse Angststörungen, die sich auch in Form von Anspannung, Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Verdauungsbeschwerden äußern können.

Eisenkraut


Eisenkraut hilft bei Überanstrengung, vegetativer Erschöpfung, Kopfschmerzen, Schlafstörungen und innerer Unruhe.

Hopfen


Hopfen hat eine östrogenartige Wirkung, weswegen er besonders auf Männer beruhigend wirkt. Er wirkt vor allem gegen Schlafstörungen, Palpitationen (spürbarer Herzschlag), Kopfschmerzen und Schwindel.

Johanniskraut


Johanniskraut wirkt gegen leichte bis mittelschwere Depressionen in ähnlicher Form wie medizinische Psychopharmaka. Depressionen können aus Stress und Überlastung hervorgehen, so dass die Begleitbeschwerden auch Angststörungen und Panikattacken sein können.

Kamille


Die Kamille wirkt beruhigend und hilft bei Verkrampfungen, Reizbarkeit, Kopfschmerzen und weiteren stressbedingten Symptomen. Kamillentee kann auch bei äußerlichen und innerlichen Entzündungen helfen.

Bei Magenschleimhautreizungen hat sich die Rollkur bewährt: Nach dem Trinken von Kamillentee für jeweils fünf Minuten auf die linke Seite, den Bauch, die rechte Seite und den Rücken legen. Dadurch kommt jede Stelle der entzündeten Magenschleimhaut mit dem beruhigenden Kamillentee in Berührung. Berichten zufolge kann die Rollkur sogar bei Magengeschwüren helfen.

Küchenschelle


Die Küchenschelle ist giftig und sollte nur als Tinktur genommen werden. Sie wirkt gegen Angst- und Schlafstörungen und gegen spürbaren Herzschlag als Reaktion auf Stress.

Mariendistel


Die Inhaltsstoffe der Mariendistel helfen der Leber sich zu regenerieren. Zudem sind sie wirksam gegen Magen-Darm-Beschwerden, wie z.B. Blähungen oder Völlegefühl. All diese Beschwerden können Stress als Ursache haben.

Melisse


Die Melisse kann als Bestandteil einer Teemischung gegen Schlafstörungen, innere Unruhe und nervöse Magen-Darm-Störungen eingesetzt werden. Eine weitere Darreichungsform ist der Melissengeist, bei dem die Melisse mit verschiedenen Kräutern in Alkohol aufgelöst wurden.

Mönchspfeffer


Mönchspfeffer reguliert vor allem die weiblichen Hormone, wenn sie durch Stress ins Ungleichgewicht geraten sind. Die Folgen können ein starkes PMS, Regelschmerzen, Kopfschmerzen/Migräne und Verdauungsstörungen sein.

Passionsblume


Die Passionsblume hat eine beruhigende und stressreduzierende Wirkung. Sie wirkt insbesondere bei nervösen Anspannungen, die sich in Angststörungen, Reizbarkeit, Ruhelosigkeit, Zittern und Ticks entladen können.

Rosmarin


Rosmarin hellt die Stimmung auf, hebt den Blutdruck leicht und wirkt gegen depressive Verstimmungen sowie nervöse Verdauungsbeschwerden.

Wolfstrappkraut


Das Wolfstrappkraut beeinflusst eine Schilddrüsenüberfunktion, die zu starker Unruhe führen kann. Die Heilpflanze wirkt zudem gegen Angststörungen, Herzrasen und Nachtschweiß.

TCM bei Angstzuständen


So hilft die TCM

TCM bei Angstzuständen


Angstzustände werden in der traditionellen chinesischen Medizin als ganzheitlich-körperliche Erkrankung angesehen. Neben der Bestimmung der symptomauslösenden Organe spielt die Therapie von Körper und Geist eine große Rolle. Insbesondere der Aufbau von Optimismus und Selbstbewusstsein hat für die innere Kraft und Genesung einen großen Wert.

Betroffene Organe nach TCM


● Herz
● Leber
● Lungen
● Magen
● Milz
● Nieren

Therapie


Akupunktur

Chinesische Diätik

Heilkräuter

Moxibustion

Qigong und Taijiquan

Tuina


Ausführlich


Im Folgenden finden Sie eine Übersicht der betroffenen Organe bei Angststörungen nach TCM und deren Symptome.

Herz


Die Stagnierung von Qi des Herzens kommt durch folgende Beschwerden zum Ausdruck:

● Herzklopfen
● Kalte Hände und Füße
Blässe
Appetitlosigkeit
● Spannungen im Brustbereich
● Gereiztheit
● Psychische Unruhe

Leber


Die Stagnierung von Qi der Leber kommt durch folgende Beschwerden zum Ausdruck:

● Verspannungen im Nacken
Kopfschmerzen
● Bauchspannung
Verdauungsprobleme
● Unangenehmer Geschmack im Mund
● Unregelmäßige Menstruation
PMS
● Spannungen um den Magen
● Spannungen im Bereich der Rippen

Magen und Milz


Die Stagnierung von Qi des Magens und der Milz kommt durch folgende Beschwerden zum Ausdruck:

Verdauungsbeschwerden
● Unangenehmes Gefühl in der Bauchgegend
Übelkeit
● Chronische Rachenentzündung
● Rückfluss von Magensaft


Inhaltszusammenfassung

Angstzustände Wiki

Angstzustände zum Nachlesen Angstzustände zum Nachlesen

Zusammengefasst zum Nachlesen

Inhaltszusammenfassung


In unserem Angstzustände Wiki zeigen wir Ihnen, welche Auswirkung und Bedeutung dieses Symptom haben kann. Angstzustände gelten als übertriebene Angstreaktionen, ohne dass eine tatsächliche Bedrohung stattfindet. Dabei unterscheidet man zwischen unspezifischen Ängsten und Ängsten, die sich auf konkrete Dinge oder Situationen beziehen.

Wie Sie in unserem Angstzustände Wiki nachlesen können, gibt es einige Vitamine, die das Entstehen und die Intensität von Angstzuständen verringern können. Zu ihnen zählen Vitamin B1, Vitamin B3, Vitamin B6, Vitamin B9 und Vitamin B12. Diese Vitamine aus dem B-Komplex unterstützen u.a. das Nervensystem und sorgen für die Ausschüttung von Glückshormonen.

Auch Mineralstoffe tragen eine entscheidende Rolle bei Angstzuständen. Unser Wiki zeigt auf, dass insbesondere Kalzium und Magnesium eine entspannende Wirkung auf unsere Nerven haben. Idealerweise werden beiden Mineralstoffe zusammen, im Verhältnis 1:2, eingenommen. Da sie wasserlöslich sind, können sie auch zwischen den Mahlzeiten eingenommen werden.

In unserem Angstzustände Wiki finden Sie auch Heilkräuter, die beim Entspannen und Beruhigen helfen können. Einige von ihnen sind Baldrian, Johanniskraut und die Kamille. Häufig werden sie in Form von Kräutertee eingenommen. Dabei beruhigt selbst schon das Ritual der Zubereitung. Weitere Anwendungsmöglichkeiten der Heilkräuter für die innere und äußere Anwendung sind Auszüge, Dampfbäder und Salben.

Auch die TCM hilft laut Angstzustände Wiki natürlich und schonend. Hierbei ist die ganzheitliche Betrachtung der Beschwerden wichtig. Laut TCM sind die betroffenen Organe Herz, Leber, Lungen, Magen, Milz und Nieren. Als Therapie kommen Akupunktur, chinesische Diätik, Heilkräuter, Moxibustion, Qigong, Taijiquan und Tuina in Frage.

Mithilfe von Vitaminen, Mineralstoffen, Heilkräutern und der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) lassen sich Angstzustände lindern. Eine angemessene Einnahme und Anwendung kann eine lohnenswerte Alternative bzw. Ergänzung zur Schulmedizin sein. Wir freuen uns, dass Sie unser Angstzustände Wiki gelesen haben. Bleiben Sie gesund!

Haftungsausschluss


Ein wichtiger Hinweis für Sie
Der Inhalt dieser Seite zum Thema »Angstzustände« dient der Information und der allgemeinen Wissenserweiterung. Es besteht kein Anspruch auf Korrektheit und Vollständigkeit. Wenden Sie sich bei gesundheitlichen Einschränkungen, Unwohlsein, möglichem Vitaminmangel und weiterführenden Fragen bitte an einen Arzt. Nur er kann Sie ganzheitlich beraten und eine Diagnose über Ihren Gesundheitszustand stellen.

Vielen Dank! Ihr Team von Heilwiki.de

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