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Depres­sionen


Depressionen
Depressionen können aufgrund von mehreren Ursachen entstehen. Häufig ist ein Mangel an Vitaminen oder Mineralstoffen Grund für das Auftreten. Heilkräuter und Tees können helfen, Depressionen zu vermeiden und die Symptome zu lindern. Auch die traditionelle chinesische Medizin (TCM) bietet Ansätze zur natürlichen Heilung.

Depressionen

Depressives Mädchen Depressives Mädchen

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So äußern sich Depressionen


Typisch sind gedrückte Stimmung, negative Gedankenschleifen und ein gehemmter Antrieb. Häufig gehen Freude und Lustempfinden, Selbstwertgefühl, Leistungsfähigkeit, Einfühlungsvermögen und das Interesse am Leben verloren. Während diese Beschwerden auch bei gesunden Menschen zeitweise auftreten, sind sie bei einer Depression länger vorhanden, schwerwiegender ausgeprägt und senken deutlich die Lebensqualität.

Ursachen für Depressionen


Für die Entstehung von Depressionen können mehrere Faktoren ausschlaggebend sein. Eine genetische Veranlagung trägt bei der Entstehung von Depressionen wesentlich bei. Besonders wenn Familienmitglieder betroffen sind, steigt die Wahrscheinlichkeit, an Depressionen zu erkranken.

Bestimmte Botenstoffe im Gehirn sind verantwortlich für die emotionale Stabilität. Sind z.B. Serotonin, Noradrenalin oder Dopamin nur wenig vorhanden, steigt die Gefahr, Depressionen zu entwickeln. Gleiches gilt in lang andauernden Stresssituationen: Es wird zu viel Cortisol ausgeschüttet, was einen negativen Effekt auf den Gemütszustand hat. Der Begriff Burnout spielt hier eine Rolle.

Auch psychosoziale Faktoren können zur Entstehung von Depressionen beitragen. Wer aufgrund seiner Entwicklung und Persönlichkeit soziale Nachteile erfahren muss, schwächt damit seine emotionale Ausgeglichenheit - bis hin zu Depressionen. Beispiele können sein:

● Arbeitslosigkeit
● Krankheit
● Schüchternheit
● Single-Dasein
● Stadtleben
● Wenig Freunde


Natürliche Mittel gegen Depressionen


Diese natürlichen Mittel und Therapien helfen wirksam gegen Depressionen und beugen der Entstehung vor. Insbesondere der Verzicht auf chemische Präparate kann ein lohnenswerter erster Schritt sein, um die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren und aufrechtzuerhalten.

Vitamine

Mineralstoffe

Heilkräuter

TCM



Vitamine bei Depressionen


Diese Vitamine helfen

Vitamine bei Depressionen


Vitamin B6
Vitamin B9
Vitamin B12
Vitamin C
Vitamin D

Ausführlich


Vitamin B6


Vitamin B6 stabilisiert die Psyche, hellt die Stimmung auf und wirkt auch bei PMS-abhängigen Depressionen. Es ist für die Umwandlung der Glückshormone Serotonin und Dopamin zuständig.

Depressionen werden mit einem erhöhten Homocysteinspiegel (ein Stoffwechselprodukt) in Verbindung gebracht. B-Vitamine sind für dessen Abbau zuständig und verringern die depressiven Beschwerden. Zudem erhöht die Einnahme von B-Vitaminen das Ansprechen auf Antidepressiva.

Vitamin B9


Auch Vitamin B9 (Folsäure) spielt eine Rolle bei der Synthese und Regulation von Neurotransmittern und der damit einhergehenden Bereitstellung von Glückshormonen. Es lindert die Beschwerden bei bereits ausgeprägten Depressionen und verringert die Wahrscheinlichkeit für einen Rückfall.

Vitamin B12


Vitamin B12 schützt die neuronalen Verbindungen im Gehirn, spielt eine Rolle bei der Synthese wichtiger Botenstoffe, wirkt schädigenden Substanzen entgegen und ist somit für eine stabile Psyche zuständig. Es wirkt zusammen mit Vitamin B9, weswegen die Einnahme oft zusammen mit den anderen B-Vitaminen empfohlen wird.

Vitamin C


Vitamin C ist an der Synthese von Hormonen, sowie der Neurotransmitter Serotonin (ein Glückshormon) und Noradrenalin (ein Stresshormon) beteiligt. Bei einem Mangel an Vitamin C kommt es neben weiteren Symptome bald zu Antriebsschwäche, Teilnahmslosigkeit bis hin zu Depressionen.

Vitamin D


Vitamin D spielt eine wichtige Rolle in der Regulation des Hirnbotenstoffes Serotonin (ein Mangel führt zu strukturellen Veränderungen im Gehirn), es beeinflusst die Verwertung von Dopamin und die Synthese von Noradrenalin. All diese Botenstoffe haben einen Einfluss auf Stimmung und psychische Verfassung.

Da Vitamin D in erster Linie von der Sonne kommend über die Haut aufgenommen wird, kommt es in den dunklen Wintermonaten häufig zur sogenannten Winterdepression. Des Weiteren hat Vitamin D zahlreiche nervenschützenden Funktionen, die zu einer stabilen Psyche beitragen.


Mineralstoffe bei Depressionen


Diese Mineralstoffe helfen

Mineralstoffe bei Depressionen


Magnesium
Selen
Zink

Ausführlich


Magnesium


Magnesium spielt eine Schlüsselrolle in der Regulation von Botenstoffen, die die Stimmung beeinflussen. Zudem spielt es eine zentrale Rolle bei Entzündungsprozessen im Körper. Diese können auch die seelische Gesundheit in Mitleidenschaft ziehen und begünstigen Depressionen.

Selen


Zur Aktivierung von Schilddrüsenhormonen benötigt der Körper den Mineralstoff Selen. Ein Mangel kann zur Unterfunktion der Schilddrüse führen, was depressive Verstimmungen zur Folge haben kann.

Zink


Depressionen gehen mit einem niedrigen Zink-Spiegel im Blut einher. Der Mineralstoff ist für die Umwandlung von Tryptophan (Aminosäure) in Serotonin (Glückshormon) zuständig.

Heilkräuter bei Depressionen


Diese Heilkräuter helfen

Heilkräuter bei Depressionen


● Baldrian
● Ingwer
● Johanniskraut
● Kamille
● Kava
● Kurkuma
● Lavendel
● Melisse
● Passionsblume
● Pfefferminze
● Rosenblüten
● Rosenwurz
● Safran
● Tee

Ausführlich


Baldrian


Baldrian wirkt beruhigend und schlaffördernd. So ist es ein bewährtes Mittel gegen Depressionen und deren begleitende Schlafstörungen. Um am besten zu wirken empfiehlt sich die kombinierte Einnahme von Baldrian, Johanniskraut und der Passionsblume.

Ingwer


Ingwer belebt und kurbelt den Kreislauf an. Das hilft, um aus einem Stimmungstief zu gelangen. Zudem wirkt es schmerzlindernd, was bei depressionsbedingten Kopfschmerzen helfen kann.

Johanniskraut


Die Inhaltsstoffe des Johanniskrauts zeigen eine heilsame Wirkung auf die Regulierung von Botenstoffen wie Dopamin, Noradrenalin und Serotonin im zentralen Nervensystem. Die stimmungsaufhellende Wirkung tritt bei regelmäßiger Einnahme nach etwa zwei bis vier Wochen ein.

Kamille


Die Kamille enthält Substanzen, die im Gehirn ähnlich wirken wie pharmazeutische Beruhigungsmittel. Kamillentee wirkt demnach angstlösend und beruhigend. Ein weiterer Inhaltsstoff entspannt Nerven und Muskeln.

Kava


Die Kava-Pflanze enthält Wirkstoffe, die Angst- und Spannungszustände verringern können. Sie entspannt, mindert Unruhen, führt zu leichter Euphorie und Gesprächigkeit. Zudem wurde eine positive Wirkung bei Sozialphobie beobachtet.

Kurkuma


Kurkuma stimuliert den Aufbau und erhöht die Level der Neurotransmitter Dopamin, Adrenalin, Noradrenalin und Serotonin.

Lavendel


Lavendeltee wird eine angstlösende und beruhigende Wirkung zugesprochen. Dies ist bemerkenswert, weil bei Angststörungen und Depressionen eigentlich verschiedene Reaktionen im Gehirn ablaufen.

Melissen


Melisse beruhigt die Nerven und hilft bei Stress, der auf den Magen schlägt. Melissentee wirkt auch gegen Blähungen und bei weiteren nervösen Darmbeschwerden.

Passionsblume


Die Passionsblume hat eine spannungs- und angstlösende Wirkung. Aufgrund dessen wird sie neben der Anwendung bei Depressionen auch bei Ängsten, Nervosität, Schlafstörungen und Spannungszuständen empfohlen.

Pfefferminze


Die beruhigende und krampflösende Wirkung vom enthaltenen Menthol macht die Pfefferminze zu einem natürlichen Mittel gegen psychische Belastungen wie z.B. Depressionen.

Rosenblüten


Rosenblütentee vertreibt durch seinen angenehmen Duft negative Gedanken und lässt optimistisch sein. Das tiefe Einatmen belebt den Kreislauf und sorgt für eine bessere Durchblutung des Körpers.

Rosenwurz


Der Rosenwurz macht stressresistent, hilft bei depressiven Verstimmungen und Angstzuständen. Die Heilpflanze nimmt chronische Müdigkeit und macht den Körper leistungsfähiger. So hilft sie insbesondere bei chronischen Erschöpfungszuständen, die häufig bei Depressionen auftreten.

Safran


Die Inhaltsstoffe des Safrans werden zur Beruhigung der Nerven eingesetzt. Die Heilpflanze spielt eine Rolle bei der Synthese von stimmungsaufhellenden Botenstoffen und kann es in ihrer Wirkung sogar mit synthetischen Antidepressiva aufnehmen.

Tee


Tee, insbesondere grüner Tee, am Morgen kann dabei helfen, Depressionen los zu werden. Er enthält L-Theanin, das leistungsfähiger macht und die Stimmung aufhellt. Grüner Tee ist auch eines der natürlichen Heilmittel zur Bekämpfung von Angstsymptome.

TCM bei Depressionen


So hilft die TCM
Depressionen werden in der traditionellen chinesischen Medizin als ganzheitlich-körperliche Erkrankung angesehen. Neben der Bestimmung der symptomauslösenden Organe spielt die Therapie von Körper und Geist eine große Rolle. Insbesondere der Aufbau von Optimismus und Selbstbewusstsein hat für die innere Kraft und Genesung einen großen Wert.

Betroffene Organe nach TCM


● Herz
● Leber
● Lungen
● Magen
● Nieren
● Milz

Therapie


Akupunktur

Chinesische Diätik

Kräuter

Moxibustion

Qigong und Taijiquan

Tuina


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Inhaltszusammenfassung

Depressionen - Inhaltszusammenfassung


Im Depressionen Wiki erfahren Sie, dass Beschwerden wie Antriebsschwäche, Lustlosigkeit, Müdigkeit und Schlaflosigkeit auftreten können. Diese Beschwerden können sehr schwer wiegen, so dass häufig eine therapeutische Behandlung notwendig ist.

Vitamine können helfen, Depressionen zu lindern und die Rückfallquote zu senken. Insbesondere B-Vitamine, Vitamin C und Vitamin D wirken stimmungsaufhellend, weil sie Glückshormone freisetzen und Stress unterdrücken können. Im Depressionen Wiki erfahren Sie, wie diese Vitamine wirken und warum Sie - besonders im Winter - nicht darauf verzichten sollten.

Auch Mineralstoffe spielen eine wichtige Rolle beim Auftreten von Depressionen. Magnesium, Selen und Zink beruhigen, regulieren Entzündungsprozesse und lassen Glückshormone ausschütten. Im Depressionen Wiki finden Sie Infos und weiterführende Links zu den jeweiligen Mineralstoffen und dessen Wirkungen.

Das Depressionen Wiki zeigt, welche Heilkräuter eine positive Wirkung zeigen und in Form von Tees, Tinkturen und in ihrer ursprünglichen Form eingenommen werden können. Johanniskraut, Rosenwurz und Co. nehmen Ängste, lassen Müdigkeit verschwinden und schaffen neuen Lebensmut.

Tees helfen laut Depressionen Wiki, Beschwerden zu lindern und vor allem zu beruhigen. Das Ausschütten von Glückshormonen, Ermöglichen des Durchschlafens und der Abbau von Stress sind auf Teesorten zurückzuführen, die in Kombination mit einem bewussten Lebensstil depressive Stimmungen lindern können.

In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) werden Depressionen als ganzheitliches körperliches Problem gesehen. Der Fokus liegt auf der Stärkung der Organe Herz, Leber, Lungen, Magen, Nieren und Milz. Laut TCM sind sie verantwortlich für die körperlichen und mentalen Beschwerden. In Verbindung mit Akupunktur, Ernährungstherapie und der Stärkung des Selbstbewusstseins kann eine Heilung erzielt werden. Im Depressionen Wiki erfahren Sie alles dazu.

Depressionen


Ein wichtiger Hinweis für Sie
Der Inhalt dieser Seite zum Thema »Depressionen« dient der Information und der allgemeinen Wissenserweiterung. Es besteht kein Anspruch auf Korrektheit und Vollständigkeit. Wenden Sie sich bei gesundheitlichen Einschränkungen, Unwohlsein, möglichem Vitaminmangel und weiterführenden Fragen an einen Arzt. Nur er kann Sie ganzheitlich beraten und eine Diagnose über Ihren Gesundheitszustand stellen. Haben Sie vielen Dank für die Beachtung dieses Hinweises.

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